Workshops auf Sardinien: stören, herausfordern, kreativ arbeiten

Wenn klassische Strategieworkshops einfach nicht der richtige Weg zum Ziel sein wollen und herkömmliche Maßnahmen an »kenn ich alles schon«, »hab ich schon probiert« und »bringt doch alles nix« scheitern – dann komm nach Sardinien!

Warum Sardinien? Weil die Insel allenorts zu überraschen vermag und allein die starke Landschaft enorme Kreativität freisetzen kann.

Das Ziel eines »störenden« Workshops auf der Insel ist, euch aus der Komfortzone herauszuholen. Unruhe auszulösen. Festgefahrene Weltbilder auf links zu drehen. Mit der Abrissbirne durch Projekte zu gehen, die zu scheitern drohen. Die unternehmerischen Herausforderungen in einen anderen Kontext zu setzen.

Warum? Um flexibel und innovativ zu bleiben – oder zu werden. Um Lösungen zu finden, die alle gemeinsam tragen. Um im Unternehmen und in den Köpfen der Mitarbeiter neue Synapsen zu bilden.

Der Alltag verändert sich hinterher quasi automatisch. Dank neuer Ideen und freigeschaufelter Wege im Kopf.

Erstaunliches und Uraltes: Nuraghe Burghidu, Ozieri
Erstaunliches und Uraltes: Nuraghe Burghidu, Ozieri

Sardinien: starke Natur, autonomer Geist, stolzes Volk

Sardinien ist in der Lage, Menschen zu Veränderung zu bewegen. Oft schafft es schon ein Workshop inmitten freier Natur, in den Köpfen der Mitarbeiter etwas in Bewegung zu setzen. Ideen, wenn in den Sand statt aufs Flipchart gemalt, gewinnen an Akzeptanz.

Speziell aber die Nebensaison, der Winter und die starken Landschaften abseits der bekannten Postkarten-Orte haben das Potenzial, zu erstaunen und die »Ich-will-nicht-dass-sich-was-ändert«-Haltung aufzulösen. Wer strategische oder organisatorische Veränderungen plant, wird diese vielleicht leichter durchsetzen können.

Wenn Schnee und Kälte das Bild von Sommer, Sonne und Strand massiv zurecht rücken, dann bewegt das unter Umständen auch die Bereitschaft der Mitarbeiter, im Alltag Neues zu akzeptieren.

Auch die sardische Kultur hat einen eigenen »Störfaktor«: Eine in der Antike verankerte, stolze, autonome Grundeinstellung. Was andere bestimmen ist erstmal irrelevant. So schützt das Volk quasi seit Jahrtausenden seine Werte und Traditionen. Die Freiheit des Einzelnen stört das nicht – ganz im Gegenteil.

Oder, modern formuliert: seinen Markenkern, seine Identität.

Das kann zum Beispiel helfen, die eigene Marke zu definieren und klar zu kommunizieren. Und gleichzeitig das Bild eines Unternehmens zu schaffen, in dem sich Mitarbeiter wohl fühlen und sich langfristig binden.

Auch das ist Sardinien: die Punta Lamarmora, schneebedeckt auf 1834 m (Foto: Mattia Meloni)
Auch das ist Sardinien: die Punta Lamarmora, schneebedeckt auf 1834 m (Foto: Mattia Meloni)

Wie Sardiniens Kultur eingefahrene Gedankenmuster stören kann

Das passt auf den ersten Blick nicht mit einem Ort wie Sardinien zusammen? O doch! Gerade! Denn ich setze euch sicher nicht in die luxuriöse Welt der Reichen und VIP an der Costa Smeralda, wo alles in angenehmen Happen serviert wird.

Ich bringe euch zum Beispiel in ein uriges Bergdorf in der Inselmitte. Wie Fonni. Und lasse euch mit den ureigenen Traditionen (schonmal von den »Urthos e Buttudos« gehört?), der eingeschworenen Dorfgemeinschaft und mit einer kreativen Aufgabe allein.

Versuche zum Beispiel, den alten Männern vor der Dorfirche dein IT-Projekt zu erklären. Das Scheitern mit herkömmlichen Methoden gehört zum Konzept. Gerade, wenn jemand nicht deine Sprache spricht und nicht versteht, was du überhaupt willst oder was dir wichtig ist, musst du neue Wege finden.

Das kann später in neuen Ansätzen für die Kommunikation eines Unternehmens oder Teams gipfeln.

S'Urthu in Fonni auf sich hat? Verlasse deine Komfortzone und finde es vor Ort heraus!
Was es mit „S’Urthu“ auf sich hat? Verlasse deine Komfortzone und finde es vor Ort in Fonni heraus!

Workshops auf Sardinien: Landschaft inspiriert

Manchmal muss der Mensch oder das Team einfach in eine andere Welt abtauchen. Den »Haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Wuhling« konsequent auflösen, auch wenn einige es nicht wollen und/oder das tierisch unangenehm ist.

Also bringe ich euch – zum Beispiel – mit einem ortskundigen Guide in den Supramonte. Eine starke Landschaft mit beeindruckenden natürlichen Monumenten und einer sagenhaften Weite und Stille. Aber auch mit wilden und gefährlichen Elementen, die so gar nicht in den Berufsalltag passen wollen.

Eine Landschaft, die sich allerdings auch so sehr selbst ähnelt, dass du Raum für Neues findest. Und das, obwohl du vielleicht jede Orientierung verlierst.

Irritiert dich das? Gut!
Irritiert dich das? Gut!

Das lässt sich auch als Maßnahme zum Teambuilding gestalten: So manchen hat die scheinbar grenzenlose Weite spätestens bei Einbruch der Dämmerung an seine persönliche Grenze geführt. Speziell, wenn man weiß, dass sich hier früher (früher?) Banditen versteckt hielten …

Wie wunderbar, im Team und mit einem ortskundigen Guide wieder in sichere Gefilde zurück zu kehren – in das gemütliche Hotel und später an die Arbeit.

Raum und Ideen sind da. Mehr als genug. Wir finden Ort und Aufgabe, die zu euren Zielen passen.