Teambuilding: von Einzelkämpfern zum Dreamteam

Wenn die besten Einzelkämpfer in einem Raum stehen, hat man noch lang kein Team. Damit Teambuilding gelingt und kein Wunsch bleibt, brauchen sie eine gemeinsame Aufgabe. Prägende Erlebnisse, die sie verbinden. Und gegenseitigen Respekt.

Auf einem Lateinsegler ein Team werden
Auf einem Segelboot ein Team werden

Team ist, wenn es nicht ohne die anderen geht

Wie wäre es mit einem Segel-Event – auf einem Boot, das man nicht allein segeln kann? Ein Lateinsegler zum Beispiel braucht mindestens sechs, besser noch acht oder mehr kräftige Leute, um gesegelt zu werden. Am besten solche, die sich auskennen – das bedeutet auch für Berufserfahrene: erstmal wieder lernen! Das Segelsetzen bringt so manchen IT-Helden oder Paragrafen-König an seine Grenzen.

Aber auch auf einer modernen Yacht oder einem Zweimaster geht es nicht nur bei entsprechendem Wind und Wellengang hoch her. Dann müssen auch Alphatiere mal ruhig sein und die ihnen vom Skipper zugeteilte Aufgabe einfach ohne Diskussion verrichten. Oder verstehen, dass ihr Kommando zum Segelsetzen nichts bringt, wenn niemand es hört oder an der falschen Leine zieht.

Je nachdem, wie die Aufgabe gestellt wird, kann es auch bedeuten, dass ein junger Mitarbeiter koordinieren und seinem Vorgesetzten Anweisungen geben muss.

Oft stellen sich Menschen in anderen Rollen gar nicht so schlecht an, finden neue Bestimmungen oder auch nur Verständnis für das, was der andere sonst tut.

Abhängig von der Größe der Gruppe und den Zielen organisiere ich mit meinen einheimischen Kontakten:

  • entspannte Tagestouren mit einem oder zwei Booten
  • längere Törns mit einer gecharterten Flotille oder einem Traditionssegler
  • Regatten und Segeltörns mit modernen Charterschiffen
  • Segelkurse auf leinen, sportlichen Yachten
  • alternative Programme, wenn das Wetter nicht mitspielt

Kontrastprogramm: vom Meer auf den Berg

Noch spannender wird es, wenn wir das Team-Segeln mit landestypischen Elementen verbinden. Ein echtes Kontrastprogramm ist möglich: In manchen Revieren Sardiniens lassen sich Meer und Berg direkt verbinden.

Cala Goloritzè
Cala Goloritzè

Wir teilen das Team auf und lassen sie über Land und Meer buchstäblich das gleiche Ziel, nämlich den gleichen Ort erreichen. Die einen starten mit dem Boot, die anderen vielleicht mit dem Mountainbike. In einer zuvor ausgesuchten Bucht wird das Gefährt getauscht und zum jeweils anderen Ausgangspunkt gefahren.

Das ist erstens eine Herausforderung in Bezug auf die ungewohnte Landschaft und die neuen Gegebenheiten. Und eine absolute Notwendigkeit zur Zusammenarbeit – im eigenen und mit dem anderen Team.

Dazu die traumhafte und stare Landschaft Sardiniens. Als Belohnung gibt es ein typisch sardisches Hirtenessen oder wir organisieren eine Fahrt zu einer der Thermen Sardiniens. Nach der Anstrengung eine wahre Wohltat für Körper und Geist …

So oder so: Das Team bekommt neue Qualitäten, lernt sich und andere Kulturen zu respektieren, hält mehr für möglich und schaffbar.

Gemeinsam.